Andreas Winnen, geboren 1968 in Hamm, erhielt u.a. bei Wolfgang Rausch (Dortmund) und Gerhard Bosse (Leipzig) Violin-Unterricht, bevor er seine musikalische Ausbildung an den Musikhochschulen in Köln und Freiburg in den Dirigierklassen von Klaus Hövelmann, Peter Baberkoff und Dr. Peter Gülke fortsetzte.
Bereits während der Studienzeit erteilte er als Tutor für Chor- und Orchesterleitung an der Freiburger Musikhochschule Dirigierunterricht und schloss das Aufbaustudium mit Auszeichnung ab.
Als Kammermusiker und Konzertmeister verschiedener Ensembles gab er schon damals bis zu 60 Konzerte im Jahr und nahm an Meisterkursen von Chaim Taub und dem Cherubini-Quartett teil. Als Komponist ist er erster Preisträger des VdM und von Jugend komponiert und war Stipendiat bei den Treffen junger Komponisten in Weikersheim.
1992 wurde er Konzertmeister und Dirigent des neugegründeten Mladi-Kammerorchesters Bonn, mit dem er eine Vielzahl der bekannten Werke der Streichorchesterliteratur einstudierte. Insbesondere engagiert sich Andreas Winnen in der Pflege studentischer Musikkultur. So übernahm er 1998 die musikalische Leitung des Bonner Jugendsinfonieorchesters, das sich unter seiner Leitung zum wichtigsten Nachwuchsklangkörper der Stadt entwickelte.
2002 wurde er zum Dirigenten sowohl des Studentensinfonieorchesters der Katholischen Hochschulgemeinde als auch der Jungen Kammerphilharmonie Freiburg gewählt und übernahm so gleichzeitig die Leitung zweier der drei großen Studentenorchester Freiburgs.
2004 kam mit dem von Musikstudenten aus ganz Deutschland neugegründeten Orchester Ludus tonalis Bonn ein weiterer Klangkörper hinzu. Sein Konzertrepertoire beträgt weit mehr als 100 Werke, darunter fast sämtliche sinfonischen und konzertanten Werke Beethovens.
Als Dozent für Orchesterleitung an der Musikhochschule Köln erweitert er zunehmend auch seine pädagogische Tätigkeit. Neben einigen CD-Einspielungen liegen DVD-Konzertmitschnitte mit der Jungen Kammerphilharmonie Freiburg und dem Giuseppe-Verdi-Chor vor.