Junge Kammerphilharmonie Freiburg
 

Annette von Hehn - Violine

  • Anette von HehnJ. Brahms – Konzert für Violine & Violoncello, a.moll
  • J. Brahms – Violinkonzert
  • L.v. Beethoven – Violinkonzert
  • F. Mendelssohn-Bartholdy – Violinkonzert e-moll

Zahlreiche Konzerte sowohl als Solistin mit Orchestern als auch als Kammermusikerin führen Annette von Hehn nach Europa und Übersee, unter anderem nach New York in die Carnegie Hall / Weill Recital Hall und in die Alice Tully Hall, nach Israel und nach Argentinien in das Teatro Colón, In Europa tritt sie unter anderem in der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger Festspielen und in der Münchner Residenz auf.

Solistische Auftritte führen sie mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchenr Kammerorchester und dem SWR-Orchester Kaiserslautern zusammen, 2006 trat sie im Rahmen des Festivals Chamber Music Connects the World der Kronberg Academy zusammen mit Menahem Pressler, Eduard Brunner und Gidon Kremer auf. Live-Auftritte im Norddeutschen Rundfunk und beim WDR, Produktionen beim Hessischen und Bayerischen Rundfunk, bei Deutschlandradio Berlin und beim SWR ergänzen ihre rege Konzerttätigkeit.

Im Jahre 2001 gewann Annette von Hehn den Internationalen Musikwettbewerb der ARD im Fach Violine. Von 1996 bis 2000 studierte sie an der New Yorker Juillard School bei Dorothy DeLay und Itzhak Perlman. Nach erfolgreichem Abschluss ging Annette von Hehn nach Berlin, wo sie in der Soloklasse von Ilan Gronich ein Aufbaustudium für Solisten absolvierte, welches sie 2001 „mit Auszeichnung“ abschloss. Von 2001-2003 war sie Stipendiatin der Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Annette von Hehn, 1978 in Kiel geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren.

Stefan Heinemeyer – Violoncello

  • Stefan HeinemeyerJ. Brahms – Konzert für Violine & Violoncello, a.moll
  • A. Dvorák – Violoncellokonzert
  • P. Tschaikowsky – Rokkoko-Variationen

Der 1980 in Berlin geborene Cellist Stefan Heinemeyer begann seine musikalische Ausbildung bereits mit vier Jahren. Schon früh errang er zahlreiche Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowohl in der Solo- als auch in der Kammermusikwertung. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Jahr 1996 in dem er den ersten Bundespreis, die Sonderwertung "Zeitgenössische Musik" und den "Klassikpreis der Stadt Münster und des WDR" gewann. Daraufhin folgte er einer Einladung zum Wettbewerb "European music competition for Youth" in Oslo und gewann den dritten Preis. Er begann sein Studium an der Universität der Künste (ehemals HdK) in der Celloklasse von Prof. Markus Nyikos, unterbrochen von einem Auslandsaufenthalt in Prag bei Prof. Stanislav Apolín. Bei vielen Meisterkursen u.a. bei Arto Noras, Z.Nelsova und G.Sebok vertiefte er seine Ausbildung.

Eine wichtige Rolle in seinem künstlerischen Werdegang nimmt die Kammermusik ein. Heinemeyer gewann zahlreiche Preise in verschiedenen Besetzungen bei Internationalen Wettbewerben, realisierte Rundfunk- und Fernsehproduktionen und unternahm Konzertreisen durch Europa, Amerika, Japan und Korea. Im Jahre 2001 errang er beim internationalen Musikwettbewerb Markneukirchen den ersten Preis. Außerdem erhielt er Sonderpreise und Auszeichnungen beim Wettbewerb „Roberto Caruana“ in Mailand, dem Domenico Gabrielli Wetbewerb und beim "Concorso internationale di Esecutione di Provinzia Caltanissetta". Als Solist konzertierte er u.a. mit den Berliner Symphonikern, der Vogtlandphilharmonie, dem Staatstheater Plauen-Zwickau and dem National Orchestra of Malta.

Heinemeyer spielt auf einem Cello von Paolo Antonio Testore (Mailand 1747), welches ihm die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung stellt.

Guido Heinke – Klavier

  • Guido HeinkeJ. Brahms – Klavierkonzert Nr.1, D-Dur
  • L.v.Beethoven – Klavierkonzert Nr.5, Es-Dur

Guido Heinke studierte bei Elza Kolodin, Hans Leygraf, Vitaly Margulis und Fany Solter. Er nahm an Mei-sterkursen mit Vladimir Ashkenazy und György Sebok teil und absolvierte ein Gaststudium als Liedbegleiter bei Dietrich Fischer-Dieskau. Als Preisträger der internationalen Klavierwettbewerbe gastierte er als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter im In- und Ausland. Seit 1987 unterrichtet er an der Hochschule für Musik in Freiburg. Rundfunkaufnahmen bei SWR, HR, NDR und DLF ergänzen sein Schaffen. 1996 erhielt er eine Gastprofessur in Südkorea. Seit dieser Zeit hielt er dort auch Meisterkurse und gab Konzerte als Solist mit verschiedenen Ensembles. 1997/98 gastierte Guido Heinke als Solist in mehreren Städten Polens. Außerdem ist Guido Heinke Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Markgräfler Musikherbstes. 2001 erschienen erste CDs mit Solosonaten von Schubert und Brahms und Violinsonaten von Beethoven, Ravel und Franck (mit Michael Hsu) einspielte. 2005 konzertierte er u.a. mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester.

Koh Gabriel Kameda – Violine

  • Koh Gabriel KamedaN. Paganini – Violinkonzert Nr.1, D-Dur
  • P. Tschaikowsky – Violinkonzert, D-Dur

Koh Gabriel Kameda wurde im Alter von zwölf Jahren an der Musikhochschule in Karlsruhe aufgenommen und studierte bei Josef Rissin. 1993 wurde der Violinist und Dirigent Pinchas Zukerman auf ihn aufmerksam und lud ihn an die Manhattan School of Music in New York ein, um dort mit ihm für zwei Jahre zu arbeiten. Sein Debüt gab er 1988 im Alter von 13 Jahren mit dem Violinkonzert Nr. 5 von Henri Vieuxtemps in Baden-Baden mit dem Baden-Badener Sinfonie Orchester. Seitdem führte ihn seine Karriere durch die Konzertsäle Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas. In dieser Zeit arbeitete er mit vielen verschiedenen Ensembles und Orchestern zusammen. Koh Gabriel Kameda ist Gewinner und Preisträger zahlreicher nationaler sowie internationaler Wettbewerbe. Seit 2004 unterrichtet Koh Gabriel Kameda an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich.

Sibylle Kamphues – Mezzosopran/Alt

  • Sibylle KamphuesL.v. Beethoven – Symphonie Nr.9
  • Operngala
  • G.Verdi – Missa da Requiem
  • G. Mahler – Symphonie Nr. 3

Sibylle Kamphues studierte Gesang bei Reinhard Becker an der Musikhochschule Köln und bei Ingeborg Most an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Meisterkurse für Gesang besuchte sie bei Anna Reynolds und Charlotte Lehmann, sowie bei Reinhard Goebel und Barbara Schlick für historische Aufführungspraxis. In den letzten Jahren hat sich Sibylle Kamphues als freischaffende Sängerin in Deutschland und dem benachbarten Ausland einen Namen gemacht. Ihr Repertoire reicht dabei vom Barock über die Romantik bis zum 20. Jahrhundert. Sibylle Kamphues sang bei vielen bedeutenden Festivals, z.B. in Mailand, Berlin, Frankfurt und Schwetzingen. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren ihre vielfältige Tätigkeit. Sibylle Kamphues ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Giuseppe Porgo – Klarinette

  • Giuseppe PorgW. A. Mozart – Klarinettenkonzert

Giuseppe Porgo wurde in Reggio Calabria, Italien, geboren und begann sein Klarinettenstudium bei Giuseppe Currao am Konservatorium seiner Heimatstadt, das er 1999 mit der Bestnote verließ. Von April 2000 bis Juli 2003 studierte er bei Prof. Klöcker und Jörg Widmann an der Musikhochschule Freiburg. Seine Konzertdiplomausbildung schloss er dort mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Solisten-Aufbausstudium bei Francois Benda an der Basler Musikhochschule, das er 2007 mit der Auszeichnung „höchste Auszeichnung dieses Instituts“ beendete.

Giuseppe Porgo nahm an vielen Meisterkursen teil, so an den Sommerkursen des Mozarteums in Salzburg bei Prof. Alfred Prinz, an Meisterkursen Karl Leisters am Konservatorium in Mailand und bei Charlie Neidich an der Julliard School in New York.

Zahlreiche Preise wurden ihm zugesprochen, so gewann er die ersten Preise beim Concorso Nazionale von Cremona und beim Concorso Nazionale von Grosseto, sowie den zweiten Preis beim Concorso Mensi von Brescia unter dem Vorsitz von Karl Leister. Ferner wurde ihm der Premio Beltrami des Konservatoriums „G. Verdi di Milano“ ebenso wie im September 2003 der “Premio alla Cultura-Musica-Spettacolo ‘Anassilaos’” verliehen.

Giuseppe Porgo arbeitete als Solist mit wichtigen Orchestern zusammen, wie dem Kammerorchester Mannheim, dem Kammerorchester Pforzheim, dem Prager Kammerorchester, dem Klassikorchester Mailand und dem Basler Sinfonieorchester.

Auftritte auch auf internationalen Festivals als Solist wie auch in kammermusikalischer Besetzung prägen sein Schaffen ebenso wie seine Erfahrungen als erster Klarinettist der Philharmonie der Nationen, des Freiburger Kammerorchester, des Orchester Busoni sowie des Orchester Cantelli Milano.

Zahlreiche Einspielungen sind Zeugnis seines Schaffens, so spielte er für das Label Orfeo als Solist mehrere CD-Aufnahmen mit Orchester im Duett mit dem berühmten Klarinettisten Dieter Kloecker (Musik von Hoffmeister, Mercadante, Baermann) ein, die sehr positive Rezensionen ernteten – die Zeitung „Rohrblatt“ betitelt ihn „der Paganini der Klarinette“. CD-Aufnahmen als Solist mit Orchester für das Label Genuin mit Stücken von Salieri und Rossini und Einspielungen der Musik von Lessel gemeinsam mit dem Bläsersextett des Consortium Classicum für die MDG Detmold sind ebenso auf dem Markt.

Martin Snell – Baß

  • Martin SnellL.v.Beethoven – Symphonie Nr.9

Der aus Neuseeland stammende Bassist studierte von 1991-1994 Gesang bei Patrick McGuigan am Royal Northern College of Music, Manchester, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Er war erster Preisträger bei zahlreichen Gesangswettbewerben. Das Repertoire des Sängers umfasst diverse Partien von Monteverdi und Händel über Mozart und Rossini bis Gounod, Janacek, Strauss, Stravinski, Tschaikowski und Verdi. Im Konzertbereich trat Martin Snell europaweit sowie in Asien und in seiner Heimat mit Werken von Bach bis Schönberg auf. Zudem gab er Liederabende in Basel, London und Neuseeland und war zu Gast bei den Bayreuther Festspielen 2005, wo er Ein Steuermann in Christoph Marthalers Neuinszenierung von Tristan und Isolde und 4. Edler in der Wiederaufnahme von Keith Warners Lohengrin Inszenierung sang. Engagement beim New Zealand International Arts Festival 2006 und am Grand Théâtre de Genève und Caen runden sein Schaffen ab.

Piotr Sorokin – Baß

  • Operngala
  • G.Verdi – Missa da Requiem

Piotr Sorokin schloss er sein Gesangsstudium 1987 an der Hochschule für Musik in Wien ab und ging für weitere Studien nach Italien. In dieser Zeit entstanden u.a. Aufnahmen in Österreich mit dem ORF, außerdem hatte er Engagements bei den Salzburger Festspielen und an den Theatern in Genova und Torino. Seit 1995 ist Piotr Sorokin als freier Sänger tätig, wobei sein Repertoireschwerpunkt in der Lied- und Oratorienliteratur liegt. Außerdem interessiert sich Piotr Sorokin für Renaissance- und Barockopern und sang Hauptrollen in Serse von Cavalli und in Rinaldo von Händel. Seit 2004 hat er sich dem Fach des dramatischen Baritons zugewandt.

Tadeusz Szlenkier – Tenor

  • Tadeusz SzlenkierL.v. Beethoven – Symphonie Nr.9
  • Operngala
  • G. Verdi – Missa da Requiem

Tadeusz Szlenkier beendete 2004 sein Studium am Chopin-Musikkonservatorium in Warschau. Er gab Konzerte mit führenden polnischen Dirigenten und Orchestern in vielen polnischen und internationalen Konzerthäusern. Szlenkier debütierte im Jahre 2002 als Edwin in Kalmans Csardasfürstin und trat als Ecclitico in Haydns Il Mondo della Luna auf. 2003 war Tadeusz Szlenkier Gewinner des ersten Platzes des Ludomir Rozycki Gesangswettbewerb und gewann im Jahre 2005 den ersten Preis im Wiener Klassik Mania Gesangswettbewerb den ersten Preis. Im Oktober 2004 nahm Szlenkier an Konzerten im Chicago Symphony Center und in einer großen Konzerthalle in Toronto teil. Er war ebenfalls an vielen Aufnahmen für das polnische Fernsehen und das polnische Radio beteiligt.

Julia Thornton – Sopran

  • Julia ThorntonR. Wagner – Isoldes Liebestod
  • L.v. Beethoven – Symphonie Nr.9
  • Operngala
  • G. Verdi – Missa da Requiem

Julia Thornton absolvierte ihr Gesangsstudium am Royal Northern College of Music, Manchester und der Britten-Pears School for Advanced Musical Studies, Aldeburgh. Seit 2003 wird sie von der renommierten Gesangspädagogin Anna Reynold betreut.

Zu ihrem aufgeführten Opernrepertoire zählen Rollen wie die Gräfin in Figaros Hochzeit, Rosalinde in Die Fledermaus, sowie die Gouvernante in Benjamin Brittens Kammeroper The Turn of the Screw. Sie ist Mitglied des Bayreuther Festspielchores, bei dem sie in Konzerten auch solistisch mitwirkt. Als Konzertsängerin tritt sie regelmäßig in Oratorien und Konzerten in Deutschland, England und der Schweiz auf.